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TECHNISCHE DATEN

Das gesamte Modell, im Massstab 1:250, umfasst eine Fläche von 55m2. Über 1700 Bauten, Stiftskirchen, Kirchen, Kapellen, Klöster, Brünnen etc. Ein Bollwerk von 17 m (real 4.2 km) sowie 20 plus Türme und Stadttore, drei Holzbrücken über der Saane, die Betkapellen, die Umgebung wie Gärten und Wälder, und 5.5 km Flussläufe (Saane und Galtern) mit ihren überhängende Felswänden, komplettieren das Modell.

Das Modell wird in einem 300m2 Ausstellungsraum präsentiert. Platz genug für Besucher die, die verschiedene Präsentationen von allen Seiten betrachten und geniessen wollen, oder ganz einfach flanieren und den Gesamteindruck des Modells auf sich einwirken lassen wollen. Um das Modell herum sind Computer aufgestellt, die den Besuchern zur Verfügung stehen und ergänzen das Modell mit Bild und Ton.

Aufbruch

Um ein getreues Bild der Stadt Freiburgs zu Beginn des XVII. Jahrhunderts machen zu können, mussten Fakten, Informationen und historische Dokumente, eruiert, analysiert und katalogisiert werden.

Diese Forschungsarbeiten haben gezeigt, dass viele Bauten aus dieser Zeit entweder verschwunden oder wie in den meisten Fällen verändert worden sind, nur selten sind entsprechende Dokumente noch vorhanden.

Externe Hilfe musste in Anspruch genommen werden, unter anderem von Historikern, Archäologen, Archivaren, Dienste des Kulturellenerbes, Kunst- und Naturhistorischenmuseen, Bibliotheken, etc. um relevante Daten aus dieser Epoche zu selektieren.

Die sorgfältig zusammen getragene Dokumente und Daten ermöglichen, unter Anwendung von leistungsfähigen Informatiksystemen und spezialisierte Software, eine getreue 3D Nachbildung der Stadt und deren näheren Umgebung vom 17 Jahrhundert wieder zu erstellen: Geomorphologie des Standortes, Lage der bebauten Gebiete, Volumen und Eigenschaften der Bauten, Befestigungen und andere bebaute Elemente.

Das virtuelle Modell wurde nach diesen Kriterien erstellt, somit kann der künftige Besucher durch die virtuellen Gassen gehen und das Innere einige Gebäude besuchen.

Die digitalisierten Bilder werden in unsern Büros erstellt. Bei der Konstruktion des virtuellen Modells nutzen einige Praktikanten die Möglichkeit, neue praktische, Informatikkenntnisse zu erwerben.

Im Atelier, wo das physische Modell gebaut wird, wurde ein Computer gesteuerter Roboter (CAD/CAM) installiert. Dieser Roboter erleichtert das Erstellen von sehr detaillierten Objekte wie Häuserfassaden, Kirchen und ermöglicht die Herstellung von sehr spezifischen Formen wie gotische Fenster, Rosetten, etc. es muss jedoch betont werden, dass Arbeiten mit dem Roboter die Fähigkeiten und Expertise der Modellbauer und Künstlern nicht ersetzen kann, eine Vielzahl der Objekte wird nach wie vor manuell erstellt, wie die meisten Dächer, Dachfenster, Kamine, Balkongerüsten etc.

Das Modell wird hauptsächlich aus Holz, Plexiglas, PVC und Harz konstruiert. Die Verziehrungen und Modifikationen werden ausschliesslich mit Farbe, Pinsel und "Airbrush" ausgeführt.

Das zukünftige Modell wird mit einem Ton- und Lichtspiel, "Fribourg, eine Reise durch die Zeit", belebt. Mehr oder weniger bekannte Themen zur Lebensweise dieser Epoche werden, bei Tag und bei Nacht unter Berücksichtigung des Sternenhimmels von 1606, dargestellt.


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